NEURO-HUMORAL INTERFACE
Nicht Aufmerksamkeit, sondern die Oberfläche selbst wird zum variablen Material. Physiologische Aktivierung wird als unsicherer Körperzustand geschätzt und übersetzt sich in Form, Farbraum, Luminanz und Haptik — als spekulative UI-Morphologie statt als Aufmerksamkeitssteuerung.
Neuro-Humoral UI Morphing
HRV, Hautleitwert, Hauttemperatur und weitere verfügbare Signale werden als probabilistischer Körperzustand zusammengeführt. Dieser verschiebt Formradien, Abstände, Ebenentiefe, Farbsättigung und visuelle Spannung der Oberfläche — die UI verändert ihre Morphologie statt nur mehr oder weniger Inhalt zu zeigen.
Cardiopulmonary Luminance Pacing
Atem- und Herzrhythmen beeinflussen subtile Helligkeitsverläufe, Übergangsdauer und visuelle Taktung. Statt hartem Flicker koppelt sich die Oberfläche langsam an zeitliche Muster und begrenzt Intensität sowie Änderungsrate.
Haptic Reward Resonance
Bestätigung, Übergang und Abschluss erhalten eigene haptische Motive. Deren Pulsform, Dauer und Intensität folgen dem geschätzten Körperzustand und erzeugen eine taktile Rückkopplung zur morphenden Oberfläche; eine dopaminerge Kopplung bleibt dabei reine Designhypothese.